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Hier finden Sie eine Auswahl der Werke von Martin Liechti. In der Schweizer Nationalbibliothek werden alle Werke angezeigt, hier anklicken...

Aphorismen + Notate

Martin Liechti

 

Eintauchen in die Kurzform und Denkräume öffnen

»Unser Wissen ist Stückwerk, also ist der Aphorismus die der Erkenntnis des Menschen allein angemessene Form der Aussage«, so formulierte der zu Unrecht vergessene, bedeutende Schweizer Aphoristiker H. A. Moser. Und fügte hinzu: »Alle Gedanken­gebäude sind künstlich und vergänglich; die Natur unseres Geistes bringt nur Gedankensplitter hervor. Nur sie bleiben, nur ihnen vertraue.«

Aphorismen öffnen rasch verschiedene Denkräume, man kann kurz verweilen oder eine andere Tür aufmachen.

Man verliert nicht den Zusammenhang und wird überrascht von plötzlich aufblitzenden Denkansätzen oder Formulierungen

 

Hardcover mit Schutzumschlag

160 Seiten, Bucher Verlag

ISBN 978-3-99018-482-0

EUR 19,80 CHF 23,80

Der Aphorismus lebt: Liechti zeigt das mit neuen Ansätzen in überraschender Vielfalt. Prägnant, ausufernd oft, bieten sie Stoff zum Weiterdenken. Aphorismen lesen heisst, Gedanken gastfreundlich aufnehmen und sich selber solche machen.

Die Grenzen zum Lyrischen und Philosophischen sind fliessend, viele Einfälle bewegen sich am Rande des Sagbaren. Doch, freundlich in der Kürze, sind die kleinen Konzentrate reich an Anregungen für Entdeckungsfreudige.

Brockmeyer, 2016



Liechti fühlt sich dem losen Notat verpflichtet, der Ein- Satz-Aphorismus bleibt eher Ausnahme, er streift den Grenzbereich zum Poetischen, Philosophischen, Erbaulichen auch. Diese Splitter sollen überraschen, Räume öffnen ... Das Denken in Widersprüchen macht frei für neue Ansätze. Aphorismen sind im besten Fall Kristallisationen, bleiben aber Fragmente und Brücken zum Weiterdenken.

Brockmeyer 2014

APHORISMEN öffnen Denkräume aus sparsamen Worten, mal spöttisch, mal lyrisch, mal eine Spur philosophisch. Man ist gleich mittendrin. Für Abwechslung ist gesorgt. Der Aphorismus bietet Trost, reizt zum Widerspruch, entführt. "Nicht hier, nicht dort - immer irgendwo daneben liegt unser Wunschort", könnte man Liechti variieren.

Brockmeyer 2012

Hier liegen mit "Wort- und Kopfsprünge" neue Aphorismen und Notate vor. Als Stoff zum eigenen Denkspiel, denn im "Aphorismus ist der Gedanke auf dem Sprung"! Littera Autoren Verlag 2008

Vor- und Nachgedachtes - Aphorismen und Notate

Rauhreif, 2005

Hic salta!. Roman.

Der Roman spielt auf drei Ebenen in einer imaginären Gegenwart. Reale und surreale Elemente vermischen sich in einer Art Rösselsprung-Technik ... Es geht in «Hic salta!» um eine Art Neuerfindung der Welt. Aber auch um Schuld und Sühne - oder deren Einbildung ... Die Handlung bleibt trotzdem eher sekundär, im Vordergrund stehen Gestimmtheiten, Gedanken, Sprache.

Nimrod 2000

Eine siebenteilige Reise um sich selbst, die in ein Gespräch mit dem Vorsitzenden mündet: Das ist, vordergründig ausgedrückt, das Thema des zweiten Romanes des Berners Martin Liechti. Und obwohl der Leser nie genau erkennt, ob der Erzähler die Reise nun tatsächlich unternimmt oder nicht, so fasziniert dieses 1973 erstmals herausgekommene und in der deutschsprachigen Literatur-Szene unverwechselbar eigene Buch heute wohl noch stärker als bei seinem ersten Erscheinen. Die so vielen abhanden gekommene Fantasie, bei Martin Liechti hat sie ihren Stellenwert. Hier skizziert ein die Mittel der Sprache souverän einsetzender Autor mit fas lässiger Treffsicherheit Szenen und Stimmungen und baut ein Haus, das sich bis zur Kathedrale auswächst und doch unfassbar bleibt... Orte Verlag 1984

 

Weitere Werke:

 "Im Fluss...", Aphorismen und Notate, Littera Autoren Verlag, 2010

"Sätze und Ansätze", Aphorismen - Gedanken - Sprüche, Nimrod Verlag, 2002

"Blauer Dunst", Lakonische Miniaturen, Nimrod, 2001

"Noch sind wir allein", Roman, Werner Classen Verlag, 1981

"Erinnerung an eine alte Fröhlichkeit", Werner Classen Verlag, 1976

"Die Schärfe der Unschärfe und ihre möglichen Teile", Roman, Regenbogen-Verlag, 1973

"Ich will", Roman, Zytglogge 1971