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Hier finden Sie eine Auswahl der Werke von Martin Liechti. In der Schweizer Nationalbibliothek werden alle Werke angezeigt, hier anklicken...

LEICHT DANEBEN

Aphorismen und Notate

Martin Liechti

 

»Manches geht leicht daneben, das behalte im Auge, wenn du mal triffst. Und manches trifft man, weil es daneben ging.«

Treffgenau sollen Aphorismen sein – und das bei ausgiebiger Kürze. Die Ansprüche sind also hoch, das Gegensätzliche ist vorprogrammiert. Liechti stellt sich in seinem zehnten Aphorismenband der paradoxen Form, indem er »verstreute Treffer« nicht ausschließt, das Spektrum öffnet. So oder so leben Aphorismen von ihrem vielseitigen Erkenntnis- und Unterhaltungswert.

 

Bucher Verlag, 2020

Hardcover mit Schutzumschlag

160 Seiten

ISBN 978-3-99018-553-7

EUR 19,80 CHF 23,80

 

Aphorismen + Notate

Martin Liechti

 

Eintauchen in die Kurzform und Denkräume öffnen

»Unser Wissen ist Stückwerk, also ist der Aphorismus die der Erkenntnis des Menschen allein angemessene Form der Aussage«, so formulierte der zu Unrecht vergessene, bedeutende Schweizer Aphoristiker H. A. Moser. Und fügte hinzu: »Alle Gedanken­gebäude sind künstlich und vergänglich; die Natur unseres Geistes bringt nur Gedankensplitter hervor. Nur sie bleiben, nur ihnen vertraue.«

Aphorismen öffnen rasch verschiedene Denkräume, man kann kurz verweilen oder eine andere Tür aufmachen.

Man verliert nicht den Zusammenhang und wird überrascht von plötzlich aufblitzenden Denkansätzen oder Formulierungen

 

Hardcover mit Schutzumschlag

160 Seiten, Bucher Verlag

ISBN 978-3-99018-482-0

EUR 19,80 CHF 23,80

Der Aphorismus lebt: Liechti zeigt das mit neuen Ansätzen in überraschender Vielfalt. Prägnant, ausufernd oft, bieten sie Stoff zum Weiterdenken. Aphorismen lesen heisst, Gedanken gastfreundlich aufnehmen und sich selber solche machen.

Die Grenzen zum Lyrischen und Philosophischen sind fliessend, viele Einfälle bewegen sich am Rande des Sagbaren. Doch, freundlich in der Kürze, sind die kleinen Konzentrate reich an Anregungen für Entdeckungsfreudige.

Brockmeyer, 2016



Liechti fühlt sich dem losen Notat verpflichtet, der Ein- Satz-Aphorismus bleibt eher Ausnahme, er streift den Grenzbereich zum Poetischen, Philosophischen, Erbaulichen auch. Diese Splitter sollen überraschen, Räume öffnen ... Das Denken in Widersprüchen macht frei für neue Ansätze. Aphorismen sind im besten Fall Kristallisationen, bleiben aber Fragmente und Brücken zum Weiterdenken.

Brockmeyer 2014

APHORISMEN öffnen Denkräume aus sparsamen Worten, mal spöttisch, mal lyrisch, mal eine Spur philosophisch. Man ist gleich mittendrin. Für Abwechslung ist gesorgt. Der Aphorismus bietet Trost, reizt zum Widerspruch, entführt. "Nicht hier, nicht dort - immer irgendwo daneben liegt unser Wunschort", könnte man Liechti variieren.

Brockmeyer 2012

 

"Im Widerspruch zu sich selbst beginnt der Dialog", so formuliert es Elazar Benyoetz. Widerspruch und Verkürzung vermag manches zu erhellen.

 

Im Fluss...

Aphorismen + Notate

Littera Autoren Verlag Zürich, 2010

Hier liegen mit "Wort- und Kopfsprünge" neue Aphorismen und Notate vor. Als Stoff zum eigenen Denkspiel, denn im "Aphorismus ist der Gedanke auf dem Sprung"! Littera Autoren Verlag 2008

Vor- und Nachgedachtes - Aphorismen und Notate

Rauhreif, 2005

 

Widersprüchliches, gewiss, Halbes und Ganzes, etwas Lebenshilfe manchmal, doch geht es um die literarische Form.

"Sprachkürze gibt Denkweite", äußerte Jean Paul einmal. Diese Bruchstücke möchten stimulieren - als Gedankenvitamine vielleicht. "Sätze und Ansätze" lädt ein zum eigenen Spekulieren und Mutmaßen.

 

Sätze und Ansätze

Aphorisem, Gedanken, Sprüche

Nimrod Verlag Zürich, 2002

Hic salta!. Roman.

Der Roman spielt auf drei Ebenen in einer imaginären Gegenwart. Reale und surreale Elemente vermischen sich in einer Art Rösselsprung-Technik ... Es geht in «Hic salta!» um eine Art Neuerfindung der Welt. Aber auch um Schuld und Sühne - oder deren Einbildung ... Die Handlung bleibt trotzdem eher sekundär, im Vordergrund stehen Gestimmtheiten, Gedanken, Sprache.

Nimrod 2000

Eine siebenteilige Reise um sich selbst, die in ein Gespräch mit dem Vorsitzenden mündet: Das ist, vordergründig ausgedrückt, das Thema des zweiten Romanes des Berners Martin Liechti. Und obwohl der Leser nie genau erkennt, ob der Erzähler die Reise nun tatsächlich unternimmt oder nicht, so fasziniert dieses 1973 erstmals herausgekommene und in der deutschsprachigen Literatur-Szene unverwechselbar eigene Buch heute wohl noch stärker als bei seinem ersten Erscheinen. Die so vielen abhanden gekommene Fantasie, bei Martin Liechti hat sie ihren Stellenwert. Hier skizziert ein die Mittel der Sprache souverän einsetzender Autor mit fas lässiger Treffsicherheit Szenen und Stimmungen und baut ein Haus, das sich bis zur Kathedrale auswächst und doch unfassbar bleibt... Orte Verlag 1984

 

Die Hauptfigur des Romans, kurz B. genannt, ist ein Maler, dem sich der Autor über einen "Gewährsmann" nähert, später über eine Figur namens A., der die Spuren des verschwundenen Malers folgt.

 

Schlüsselbegriff dieses Romans ist die existentielle Einsamkeit des einzelnen. Ein Roman der Selbstfindung, getragen von einer magischen Sprache.

 

 

 

Noch sind wir allein

Roman

Werner Claasen Verlag Zürich, 1981

"Martin Liechtis Erstlinkgswerk fasziniert vor allem durch seine Sinnlichkeit. Phantasie, Imagination und aphoristische Präzision kennzeichnen seine Sprache, eine Sprache, die aufhorchen lässt." Südwestfunk

 

"Auch in diesem neuesten Werk beweist der Autor, dass er zu den Meistern des Wortes gehört. Sein Ruf, eines der meistversprechenden Talente der Gegenwart, der neuen Generation junger Schweizer Autoren zu sein, erscheint unter diesem Gesichtspunkt durchaus berechtigt."

Luzerner Neueste Nachrichten

 

Erinnerung an eine alte Fröhlichkeit : Roman.

Liechti, Martin

Zürich ; Stuttgart : Werner Classen, 1976

 

 "Liebe, das ist viel Verlorenheit, Schauspiel, Verzicht. Ein Abend, wo zwei nicht allein sind, ist besser als ein Abend allein. Immer kommt die Ernüchterung, ist da die Ernüchterung.

Sie ist klitzeklein, ein Vorbehalt erst, der überspielt wird. Und sie erwacht groß danach.

Nimm meine Ernüchterung leicht. Auch sie sit ein Geschenk der Liebe."

 

Die schärfe der Unschärfe und ihre möglichen Teile : Roman.

Zürich : Regenbogen-Verlag, 1973. (Auslfg.: Hugo Wyler, Bern).

Thema des Romans und in Frage gestellt ist der menschliche Wille. Es geht um die Spannung zwischen Dulden und Wollen.

Das Motiv des ersten Teils, der Fluss, erstarrt zur Straße, dem Motiv und der fisxen Idee des zweiten Teils. Damit verknüpft: die Unverneinbarkeit der Liebe - unt unter einem Wust von handfesten Liebeleien versteckt eine fast modellhafte Liebesgeschichte.

"Ich will" ist einer der bestorganisierten Romane seit langem. Er vereinigt Sinnlichkeit, Imagination und aphoristische Klarheit.

Ein Geheimtipp für alle, die mit der Hintergründigkeit und den Erfahrungen der Sprache über die Grenzen des Ichs und der "Hypothese Realität" hinaus nach Neuem suchen.

 

 

Ich will

Roman

Zytglogge Verlag Bern und Gümligen, 1971